HOFER Maria

Histologie Ergänzung Fragen Quelle Faller/Schünke Der Körper des menschen

Ergänzung Sinne zu LB + Kopien

SINNESORGANE: ab Ohr+ LB, Kopie

2. OHR: Hörsinn, Drehsinn, Gleichgewichtssinn

1. Weg des Schalls durch das Ohr
                Ohrmuschel -> Gehörgang -> Trommelfell -> Hammer, Amboss, Steigbügel -> ovales Fenster                 -> Vorhofgang -> Schneckenspitze -> Paukengang -> rundes Fenster -> Ohrtrompete

2. 16 – 20 000 Schwingungen pro Sekunde

3. Sinne im Ohr
                Gleichgewichtssinn: Vorhofsäckchen
                Drehsinn: Bogengänge
                Hörsinn: Cortisches Organ in der Schnecke

Statistik: Schwerhörigkeit an 1. Stelle der Berufskrankheiten; techn. Lärmbekämpfung; Folgen im Alltag: Verkehr, Beruf, Freizeit, Gehörschutz: Kapselschutz u angepasste Stöpseln, Ursachen für altersbedingte Schwerhörigkeit]

 


3. HAUT: Tast-, Temperatur-,Schmerzsinn, Ausscheidungsorgan(Salze, CO2) Schutz( vor Krankheitskeimen, Austrocknung) + Temperaturregelung,

Haut erneuert sich ständig
Arterien und Venen versorgen die 2m2 H. und regeln die Temperatur( REGELKREIS s LB S58)
Melanozyten für Bräunung nehmen Melanin auf

Provitamin-D -> Vitamin D bei Sonnenlicht-wichtig für Immunsystem und Knochenaufbau
Gefahren: zu viel Sonne: Sonnenbrand, Hautkrebs Basaliom: gutartig, Melanom: bösartig,
                    Brandverletzungen

Erkrankungen:  Neurodermitis, Akne, 
                               Vorerkrankung: Windpocken -> später ev.Gürtelrose
                               Herpes simplex: Fieberblasen
                               Pilz: Soor, Fuß-und Nagelpilz

                            Ekzeme: Überempfindlichkeit
                               Schuppenflechte

 


1cm² enthält ca. 3 Millionen Hautzellen:2 Wärme-
12 Kälte-punkte
200 Schweißdrüsen
10-30 Drucksinneskörperchen
20-200 Haare
15 Talgdrüsen
4cm Nervenbahnen
1m Blutkapillaren

AUFBAU:
Oberhaut:          tote Hornschicht wird in Schuppen abgegeben
                               - Keimschicht: bildet Hornschicht nach
                               - Sinneszellen
                               - Pigmente (Farbstoffeinlagerungen) -> Schutz vor Sonnenstrahlen
                               - Blasenbildung als Schutz gegen Drück- und Hitzeeinwirkung -> Abheben der                                                Hornhaut
                               - Haare: wachsen an der Haarzwiebel; Haaraufrichtungsmuskel – Gänsehaut
                               - Talgdrüsen fetten Haare & Haut ein-Säureschutzmantel
                               - Nägel zum Schutz der Finger und Fingerkuppen
Lederhaut:         elastisch und fest, Blutgefäße und Nerven
Unterhaut/Bindegewebe:          verbindet Haut und Muskel & Haut und Knochen
                                                               Depot- & Baufetteinlagerungen
                                                               Schutz vor Druck/Stoß/Kälte

 

4. NASE und  ZUNGE Geruchs- und Geschmackssinn

5 cm²  Riechschleimhaut, Nasenmuscheln -> Oberflächenvergrößerung
Gewöhnung? Nach einiger Zeit nimmt man Gerüche nicht mehr wahr


5 Geschmacksrichtungen: umani, süß, sauer, bitter, salzig


Bau der Zungenoberfläche (Oberflächenvergrößerung): Wall-, Pilz-, Fadenpapille
Aufgaben der Spüldrüsen: durchspülen, um neue Speisen zu schmecken

V.: Retronasale Wahrnehmung


Retronasale Wahrnehmung: Schmecken oder Riechen?


Wussten Sie, dass Sie 4 Nasenlöcher haben? Eher unbekannt sind die zwei inneren Nasenlöcher, Choanen-die Nase und Rachen verbinden. (Getränke,Nudeln gelangen beim Kichern in die Nase) Durch die Aromastoffe, die so beim Essen unsere Geruchsrezeptoren erreichen, wird unsere Geschmackswahrnehmung entscheidend erweitert. 

Retronasale Wahrnehmung

Die Sinneswahrnehmung über den Nasen-Rachen-Raum nennt man retronasale Wahrnehmung, da die beim Verzehr von Speisen und Getränken freigesetzten Aromen eben von „hinten“ – also vom Rachenraum – in die Nasenhöhle kommen. Im Gegensatz dazu bezeichnet der Begriff orthonasale Wahrnehmung das, was landläufig unter „Riechen“ fällt – also das Einatmen von Duftstoffen durch die äußeren Nasenlöcher. In beiden Fällen wird in der Nasenhöhle über die Bindung der Aromastoffe an Geruchsrezeptoren ein olfaktorischer(Geruchs-) Reiz ausgelöst. Da die retronasale Wahrnehmung aber immer mit dem Essen verbunden ist, wird sie fälschlicherweise meist dem Geschmack zugeordnet.

Riechen oder Schmecken?

Die Wahrnehmung durch Geschmacksrezeptoren beschränkt sich auf die Geschmacksqualitäten süß, sauer, salzig, bitter und umami. Tastsinn, Temperatur- und Schmerzempfinden steuern ebenfalls Information zur Beschaffenheit einer Speise bei (Konsistenz, Schärfe, etc.). Der Großteil der Sinneseindrücke bei der Aufnahme von Nahrung sind aber Geruchswahrnehmungen. Diesen Effekt können Sie mit einem kleinen aber eindrucksvollen Experiment selbst ausprobieren. Es bieten sich Jelly Beans/ Schokonaps/Walderdbeeren als Untersuchungsobjekt an.

 

 


Zusammenfassung Lebensweise Mauswiesel Vanessa

Dokuzusammenfassung Rotes Gold

Themenausschnitte aus "Warum isst die Welt wie sie isst"

Anleitung und Aufgaben