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„Das Fach Bildnerische Erziehung (Kunst und visuelle Medien) stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.“

Dieses Zitat steht am Anfang des neuen Lehrplanes für BE. Das heißt für Schüler der Unterstufe AHS, dass sie mit verschiedensten Techniken konfrontiert werden, um Arbeitsaufgaben aus den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, sowie Architektur und Umweltgestaltung zu bewältigen.

Der Bogen der Sachgebiete spannt sich von Malerei, Grafik, Objektkunst, Architektur, Fotografie, Computergrafik über Kunstgeschichte, Farbtheorien, Einrichtungen der Kunstvermittlung bis zu Grafik Design, Layout und Werbung, um nur einige zu nennen.

Gerald Bast, der Rektor der Universität für angewandte Kunst schreibt zu diesem Thema Folgendes:

„Beim Kunstunterricht geht es darum, das Interesse an Kunst und an den verschiedenen Ausdruckformen der Kunst zu wecken. Den jungen und jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft soll das Bewusstsein vermittelt werden, dass Kunst – von der Malerei bis zur Videokunst, von der Plastik bis zur Architektur – ein zentrales Element der menschlichen Existenz ist. Das Experiment und das Überschreiten formaler und inhaltlicher Grenzen ist mit dem künstlerischen Prozess untrennbar verbunden.

Wenn das Verständnis für Kunst in der Gesellschaft dahinsiecht, dann verliert die Gesellschaft ihre Vitalität. Das Bildungssystem ist der Ort, wo dieses Verständnis geweckt, gefördert- oder verschüttet werden kann.“