Grundsätze:

Die Schulordnung und die Hausordnung sowie die nach dem SchUG vorgesehen Pflichten sind einzuhalten.

Mobiltelefone sind während der Unterrichtszeit abzuschalten.

Fotografieren, Filmen und Tonaufzeichnen ist Schülerinnen und Schülern nur nach Genehmigung durch einen Lehrer und mit dem Einverständnis der abgebildeten Personen erlaubt.

Diese Richtlinien wurden vom SGA am 16.12.2009 beschlossen.

DELIKT MASSNAHME VERHALTENSNOTE

Unpünktlichkeit
Handygebrauch (Läuten, SMS, ...)
Verschmutzung (Klasse, Gang, Gebäude, ...)
verbale Attacken gegen Mitschüler
Nichtbefolgen von Anweisungen
Aufenthalt außerhalb der Klasse nach der Pause
Benützung von Skateboards,Scootern, ... im Schulgebäude

 

KV oder L - S - Gespräch in unterrichtsfreier Zeit

 

ständiges Stören des Unterrichts
einzelne unentschuldigte Fehlstunden
unerlaubtes Verlassen des Schulgebäudes
unangebrachtes Verhalten bei Schulveranstaltungen
Drohungen gegenüber Mitschülern
diskriminierende, rassistische oder sexistische Äußerungen
Beschädigung / respektloser Umgang mit
staatlichen oder religiösen Symbolen
Rauchen
Besuch nicht erlaubter Internetseiten während der Schulzeit
Missbrauch neuer Medien (Mobiltelefon, ..)

L - E - Gespräch, evt. mit S  

kein SZ mehr

Mitnahme von gefährdenden Gegenständen
mutwillige Beschädigung des Eigentums von Mitschülern
mutwillige Beschädigung von Schuleigentum
eigenmächtiges Verlassen der Gruppe bei Schulveranstaltungen
gezieltes Fernbleiben bei einzelnen Stunden
ganze unentschuldigte Tage
Alkohol
Schwerer oder wiederholter Missbrauch neuer Medien

 

KV, E, S Belehrung und Verwarnung durch den Direktor

 

verbale Attacken gegen Lehrer
Manipulation von Tests, SA; gefälschte Unterschrift;
Mobbing, auch mit Verwendung neuer Medien (Veröffentlichen
von kompromittierenden Daten, Youtube);
Verwenden eines fremdem Accounts im Schulnetz
tätliche Attacken gegen Mitschüler

 

Klassenkonferenz mit Direktor Versetzung in eine Parallelklasse

 

kein Z mehr

Diebstahl
Gefährdung anderer (Zündeln, Messer, ...)
Vandalismus
Besitz von Drogen

Disziplinarkonferenz

 

tätliche Attacken gegen Lehrer
Besitz größerer Mengen Drogen
Drogenhandel

Disziplinarkonferenz

kein WZ mehr


Maßnahmen gegen Schulschwänzen bei schulpflichtigen Kindern

Ab 1. September 2013 werden Maßnahmen zur Erfüllung der Schulpflicht eingeführt, um Schulpflichtverletzungen schon im Vorfeld zu verhindern.

Zu Beginn jedes Schuljahres wird eine Vereinbarung über Kommunikation und Verhaltensweisen zwischen Schülern und den Klassenlehrern oder den Klassenvorständen erarbeitet.

Bei fünf unentschuldigten Fehltagen in einem Semester oder 30 unentschuldigten Fehlstunden in einem Semester oder drei aufeinanderfolgenden unentschuldigten Fehltagen wird folgendes fünfstufige Verfahren in Gang gesetzt:

  • Stufe I: Ein verpflichtendes Gespräch zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Schüler und dem Klassenlehrer oder Klassenvorstand ist durchzuführen.
  • Stufe II: Innerhalb von vier Wochen nach dem Gespräch von Stufe I ist ein weiteres Gespräch zwischen den Beteiligten durchzuführen. Wird festgestellt, dass die gesetzten Maßnahmen keine oder nur eine schwache Wirkung zeigen, so hat der Schulleiter einen Schülerberater und den schulpsychologischen Dienst einzubinden.
  • Stufe III: Innerhalb von vier Wochen nach dem Gespräch von Stufe II ist ein weiteres Gespräch zur Erörterung der gesetzten Maßnahmen anzuberaumen. Zeigt sich auch in dieser Phase keine oder nur eine schwache Wirkung der gesetzten Maßnahmen, so hat der Schulleiter die Erziehungsberechtigten und den Schüler über die weiteren Konsequenzen zu informieren und den zuständigen Beamten des Qualitätsmanagements zu befassen.
  • Stufe IV: Innerhalb von zwei Wochen nach dem Gespräch von Stufe III hat der Beamte des Qualitätsmanagements ein weiteres Gespräch mit den Beteiligten zu führen.
  • Stufe V: Innerhalb von vier Wochen nach dem Gespräch von Stufe IV hat der Schulleiter allenfalls nach der Befassung der Jugendwohlfahrt die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zu überprüfen. Bei keiner oder einer bloß geringen Wirkung der Maßnahmen hat der Schulleiter eine Strafanzeige bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu erstatten, welche eine Geldstrafe von bis zu 440 Euro zu verhängen hat.