Das BRG bietet zwei besondere Schwerpunkte, die in Wr. Neustadt einmalig sind und besonders praxisorientiert aufgebaut sind, nämlich:

  1. Realgymnasium mit Informatik und Geometrischem Zeichnen -> INF-GZ-Zweig
  2. Realgymnasium mit naturwissenschaftlich-ökologischem Schwerpunkt -> NAWI-Zweig

Hinter diesen Schwerpunkten steht ein auf die Bedürfnisse und Erfordernisse der Zukunft ausgerichtetes Konzept, das dem Leitspruch “Lernen durch Tun” folgt. Das selbständige Arbeiten des Kindes steht dabei im Zentrum, sei es im Labor oder am Computer.

Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass sowohl die Unterstufe als auch die Oberstufe des BRG in den letzten Jahren deutlich anwachsen. Das Interesse an diesen beiden Zweigen ist immens hoch!

 

Realgymnasium mit Informatik und Geometrischem Zeichnen

Dieser Zweig hat einen computertechnisch-zeichnerischen Schwerpunkt. Der Einsatz des Computers steht im Vordergrund; außerdem auch die Vernetzung unterschiedlicher Gegenstände über die Informationstechnologie. Wichtiges Basiswissen erlernen die Schülern im Pflichtfach Informatik (ab der 3. Klasse). Das Fach “Geometrisches Zeichnen” wird in Folge großteils mit Computer geführt. Speziell für den schulischen Gebrauch entwickelte Programme dienen hier zur Umsetzung.

Spezifische Lernfelder:

  • praktisches Konstruieren: GZ
  • computerunterstütztes Arbeiten

Erwartungen:

  • besonderes Interesse für Grafisch-Zeichnerisches: GZ
  • Freude am praktischen Konstruieren
  • Zugang zum Computer als Arbeitsgerät: INF
  • gutes Raumvorstellungsvermögen
  • Sorgfalt & Genauigkeit
  • selbständiges Arbeiten

 

Realgymnasium mit naturwissenschaftlich-ökologischem Schwerpunkt

Dieser Zweig hat einen auf Biologie, Chemie und Physik ausgerichteten Schwerpunkt. Die naturwissenschaftlichen Fächer und der praktische Laborunterricht stehen im Vordergrund. Wichtiges Basiswissen erlernen die Schüler in den drei genannten Gegenständen. Diese werden außerdem durch einen Laborunterricht in Biologie (ab 3. Klasse), Physik (ab 3. Klasse), Chemie (ab 4. Klasse) ergänzt, wo der Schüler sein theoretisches Wissen auch erproben kann. Das Lernen erhält damit eine außergewöhnliche Umsetzung: experimentierende Lernformen, offenes Lernen, Kleingruppenarbeiten, Mikroskopieren, Sezieren etc.

Spezifische Lernfelder:

  • hohe Praxisnähe durch “learning by doing”
  • effziente Anwendung unter Nutzung technischer Hilfsmittel (aus dem Labor)

Erwartungen:

  • besonderes Interesse für Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik
  • Freude am praktischen Experimentieren
  • Neigung zum “Erforschen”
  • Dokumentieren der Ergebnisse
  • Teamfähigkeit & Kooperationsbereitschaft
  • selbständiges Arbeiten