Am 14.9 war es soweit! Wir machten uns endlich auf den Weg nach Kroatien, genauer gesagt in die Hafenstadt Pula. Die meisten von euch werden sich vorstellen, dass wir dort „Urlaub“ gehabt hätten, aber ich kann euch sagen, dass es genau das Gegenteil war. Von Erholung war dort nicht viel zu spüren, aber dafür jede Menge Spaß, Sport, Freude, Interesse am Meer und der dort lebenden Tierwesen, Wissensbegierde und viele Muskelkater.

Am ersten Tag war gleich in der Früh um 7 Uhr ein Morgenlauf mit anschließenden Übungen angesetzt (und auch die darauffolgenden Tage). Um 9 Uhr war Treffpunkt bei der Meeresschule und wir wurden klassenweise in zwei Gruppen eingeteilt. Ein großes Highlight dieses Meeres-Programmes war die Bootsfahrt zu einer Steilküste, wo wir die verschiedensten Lebewesen beobachten konnten. Auch fingen wir schnorchelnd einige Tiere, die wir anschließend genauer untersuchten, danach ließen wir sie wieder frei. Leider blieb uns ein Besuch in der Grotte verwehrt, aufgrund des zu starken Windes und Wellengangs, aber deswegen konnten wir uns die Gezeitenzonen näher ansehen (die Gezeitentümpeln haben vielen von uns eine Menge Spaß bereitet). Wir erhielten sehr viele Informationen über verschiedene Organismengruppen wie Stachelhäuter, Weichtiere, Plankton und Krebstiere.

Auch das Abendprogramm war immer sehr abwechslungsreich gestaltet. An dem einen Abend fuhren wir nach Pula, direkt in die Innenstadt, und besuchten unter anderem das Amphitheater, das Wahrzeichen der Stadt. Anschließend durften wir uns selbstständig umsehen. An einem anderen Abend sahen wir uns Rovinj, eine Hafenstadt im Norden von Pula, an. Am Montag besuchten wir das Meeresaquarium in Pula, wo wir viele beeindruckende Tiere studieren konnten, mit anschließender Beobachtung von Thunfischen und Delphinen.

Vom 19.9-20.9 waren zwei Sporttage angesetzt. Am ersten Tag wanderten wir voller Vorfreude nach Stoja, einem am Meer liegenden Bezirk von Pula. Dort konnten wir das vielseitige Sportprogramm (Flag Football, Fußball, Beachvolleyball, Schwimmen, …) ausprobieren. Das war für alle Schüler ein toller Tag, weil auch das Wetter mitgespielt hat, woraufhin einige leider einen leichten Sonnerbrand davontrugen. Leider regnete es einen Tag später, sodass wir draußen nicht viel machen konnten, aber das hielt uns nicht davon ab, genauso viel Spaß zu haben. Dank Herrn Professor Vogel konnten wir Laser Tag spielen, was bei jedem gut ankam, weil so für viele die Möglichkeit bestand etwas komplett Neues auszuprobieren.

Nicht zu vergessen sei auch ein herzliches Dankeschön an unsere Begleitlehrer, die sich diese Tage erbarmt haben, sie mit uns zu verbringen und an die netten Studenten in der Meeresschule. Noch einmal Danke an: Maria Hofer, Barbara Rauer und Peter Vogel.

Marie Damm, 6c