Die Französischschüler/innen der 7AB und der 7C trafen sich am Sonntag, den 1. Oktober 2017 gegen 11 Uhr am Flughafen Schwechat, um zwei Stunden später mit Austrian Airlines Richtung Nizza abzuheben.

Über den Alpen gegen Süden hin wurde die Nervosität unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern merklich größer und Redewendungen für Begrüßung, Vorstellung, nach den Toiletten fragen und andere Überlebensstrategien bekamen plötzlich enorme Bedeutung, wurden erfragt oder in Erinnerung gerufen.

Die Gastfamilien erwarteten uns am Flughafen von „Nice“ und brachten uns zu ihren Häusern und Appartements in Cannes. Unsere Unterkünfte lagen so, dass sowohl die Schule „Pierre Overall“ als auch das Stadtzentrum von Cannes zu Fuß erreichbar waren. Jeden Vormittag fanden vier Stunden Französischunterricht statt. Diese Zeit war teilweise anstrengend, denn es wurde nur Französisch gesprochen, doch die beiden Lehrer Christelle und Marc lobten ihre „Klassen“ überschwänglich, waren mit Mitarbeit, Interesse und Motivation sehr zufrieden und hoben auch das gute Sprachniveau hervor.

Unser Besichtigungsprogramm begann gleich am Ankunftstag mit einer abendlichen Erkundungstour durch den Suquet, so der Name der Altstadt von Cannes. Die Gruppe durfte aber auch Ausflüge nach Antibes, in das Bergdorf Èze, nach Monaco, Nizza und auf die Insel Sainte Marguerite machen. Neben Französisch lernen und Tourismus konnte man auch im erfrischenden Mittelmeer schwimmen oder sich einfach nur am sprichwörtlichen Azur des Wassers auf den zu dieser Zeit keineswegs überfüllten, wunderschönen Stränden erfreuen. Das Wetter war noch warm genug und wir genossen viele Sonnenstunden.

Unseren letzten Abend verbrachten wir gemeinsam in einem typisch französischen Restaurant, wo die ganz Mutigen „escargots“ (Schnecken), „soupe de poisson“ (Fischsuppe) oder „moules“ (Miesmuscheln) verkosteten.

Nach einer knappen Woche schließlich hieß es leider wieder Abschied nehmen. Um einige Erfahrungen, französische Wörter und Eindrücke der Côte d’Azur reicher starteten wir am Nachmittag des 6. Oktobers Richtung Wien und erreichten bald „sain et sauf“ (gesund und sicher) unsere Heimat.

Mag. Ulrike Welte-Goisser
Mag. Michaela Stachl-Wöhrer

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