Am Montag, den 14. Juni 2017 brachen wir, 15 „6Cler“ (11 Burschen und 4 Mädchen) mit zwei Betreuern (Vogl, Welte-Goisser), um ca. 8 Uhr von Wr. Neustadt per Bahn nach Radstadt auf, wo wir von einem Shuttlebus an unseren Sommersportwochenort Wagrain gebracht wurden.

Den Ort und das Haus Oberwimm kannten die meisten schon vom 2. Klassenschikurs, doch zu unserer Freude quartierte man uns im Sarastro ein, einem Appartementhaus, das wir als einzige Gruppe bewohnen durften. Gegessen wurde trotzdem im 150 Meter weit entfernten Haupthaus.

Gleich am Nachmittag nach der Ankunft begann unser Sportprogramm. Wir bewältigten mutig die „Flying Foxes“ durch den Kesselfall, wo die Kletterpassagen so manchen von uns ganz schön forderten. Die nächsten Tage verbrachten wir damit, verschiedenste Sportarten auszuprobieren und waren von früh bis spät auf den Beinen. Großen Anklang fand das Jagdparcours-Bogenschießen, bei dem Tina mit bemerkenswertem Geschick am erfolgreichsten war. Beachvolley auf den Plätzen gleich hinterm Haupthaus war ebenso eine beliebte Aktivität. Der Wagrainer Bikepark und vor allem die Downhillstrecke forderten unsere Burschen ziemlich. Einige stiegen unabsichtlich ab und leider gab es auch einen gebrochenen Finger. Viel Spaß hatten wir bei der Mountaincart-Abfahrt. Bei der zweiten Runde fiel so mancher in einen wahren Geschwindigkeitsrausch. Frisbee Ultimate und Survivaltraining mit Unterschlupfbau und Feuermachen im Wald rundeten das Angebot ab. Eventuelle Pausen wurden durch Erkundungsläufe, im Slacklinepark, mit Frisbee- oder Soccergolf gefüllt. Abkühlen konnten wir uns in der Wasserwelt Amadé, wo Prof. Vogl mit den Schülern wilde Rutschpartien unternahm. Nach einer kurzen Wanderung gab es in einem kleinen Speichersee am Fuß der „Roten Achter Gondel“ ein willkommenes Bad. Ein Knüller war für die Fußballfreaks der Platz direkt bei unserer Unterkunft, wo trotz großer Hitze in jeder freien Minute gekickt wurde. Den letzten Abend verbrachte die ganze Gruppe beschaulich im Wald rund um ein großes Lagerfeuer.

Am Freitag wurden wir schon um 6 Uhr 50 zur Bahn nach Radstadt geführt, von wo aus wir zufrieden und etwas müde unsere Heimreise antraten.

Ulli Welte-Goisser