Am 2. Februar 2017 machten sich die SchülerInnen der 4B-Klasse mit den Geschichteprofessorinnen Mag. Sabine Schügerl und Mag. Barbara Danek zu einer Exkursion ins Wr. Neustädter Stadtmuseum auf, um die Ausstellung „Aus den Trümmern“ zu besuchen.


Eindrucksvoll zeigten gut erhaltene Exponate wie z.B. ein CARE-Paket der Amerikaner, Lebensmittelkarten oder ein altes Transistorradio, unter welchen schwierigen Bedingungen zahlreiche freiwillige Wr. NeustädterInnen unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Rudolf Wehrl die Stadt nach dem 2. Weltkrieg wiederaufbauten, nachdem in mühseliger Arbeit gewaltige Mengen an Schutt einer fast gänzlich zerstörten Stadt weggeräumt worden waren.
Das Ausmaß der Zerstörungen wurde den Schülern im Anschluss an eine Führung in einem Originalfilm aus der Nachkriegszeit deutlich gemacht.
Der Wiederaufbau, der gänzlich erst in den 60er-Jahren vollendet war, legt aber auch Zeugnis von der Zuversicht der Stadtbewohner auf eine bessere Zukunft ab, auch wenn man sich nicht immer gar so schnell an die „modernen“ Gepflogenheiten gewöhnen wollte. Dies zeigte ein Bild des „Wr. Neustädter Schlurfs“ gemeinsam mit seinem „Schlurf-Kätzchen“. So nannte man damals einen jungen „Herumtreiber“ mit langen Haaren, legerer Kleidung und Zigarette im Mund bzw. eine Frau mit Minirock und Transistorradio am Arm, –zwei Gestalten, die die Viertklässler sofort in ihr Herz schlossen.
Beeindruckt von den Leistungen der Wiener Neustädter BürgerInnen der Nachkriegszeit und auch ein wenig demütig traten die SchülerInnen der 4B ihren Rückweg zur Schule an.

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