Allen 225 Schüler/innen der 1. und 3. Klassen gab man in diesem Schuljahr die Gelegenheit, an einen Workshop zur Förderung der Klassengemeinschaft teilzunehmen.

Im Rahmen des Turnunterrichts wurden in jeder Klasse (im Klassenverband) fünf Stunden mit bestimmten Schwerpunkten umgesetzt.

Ziele waren

  • Stärkung der Klassengemeinschaft
  • Kooperative Stunden mit Verhaltens- und Kommunikationstraining
  • Teamwork war gefragt! Die scheinbar unlösbaren Abenteuer konnten nur gemeinsam, als Team, bestanden werden.
  • Besondere Schwerpunkte waren Kommunikation, respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander, Grenzen und Regeln respektieren, gegenseitiges Zuhören, Rücksichtnahme, Kompromissbereitschaft, Toleranz.

Die Leitung dieser Stunden übernahm Frau Karin Koller in der Funktion der Spielleiterin und Moderatorin. Frau Koller, Sportwissenschaftlerin und ehemalige Leistungssportlerin, blickt auf über 30 Jahre praktische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern zurück.

Die Kosten konnten fast vollständig durch das „Gesunde-Schule“-Budget abgedeckt werden.

Probleme während des Workshops ergaben sich teilweise durch die manchmal sehr schwierigen und scheinbar unlösbaren Aufgaben, was die Kinder hin und wieder frustrierte. Die Schüler/innen erwarteten sich außerdem mehr Bewegung und waren nicht immer zufrieden mit der Tatsache, dass sie ihr „Köpfchen“ einsetzen mussten, um eine Problemlösung zu finden …und das noch dazu im Turnsaal, der eher zum Austoben einlädt. So war es für Frau Koller sehr schwierig, themenbezogene Inhalte zu vermitteln. Manche Spiele jedoch wurden bei ihrer Wiederholung um einiges besser bewältigt als beim ersten Mal. Einige Kinder waren auch froh, dass sie vor der ganzen Klasse ihre Meinung äußern durften und ihnen alle zuhören mussten.

Obwohl sich die meisten freuten, nach Abschluss des Projektes wieder durch „ihren“ Turnsaal rasen zu dürfen, hoffe ich doch, dass durch dieses Angebot ein kleiner Funken mehr an Toleranz, Rücksichtnahme und respektvollem Umgehen bei den einzelnen Klassenkolleginnen und –kollegen hängen geblieben ist.

Mag. Ulrike Welte-Goisser
(Gesundheitsbeauftragte am BRG)

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