Am Donnerstag, dem 20.12.2012 waren wir, die 3a Klasse, mit unseren Professorinnen Frau Professor Hofer und Frau Professor Gruber in der Sparkasse Wiener Neustadt. Nachdem wir gemütlich in den dritten Stock gewandert sind, wurden wir dort freundlich von einer jungen Dame gebeten Platz zu nehmen. Als wir uns in einen hellen, großen Raum gesetzt hatten, stellte sich die nette Frau vor. Ihr Name war Viktoria Wallner und sie sagte, sie würde uns heute eine Präsentation über die Sparkasse Wiener Neustadt zeigen. Zuerst erzählte sie uns ein wenig über sich und ihren Beruf in der Sparkasse. Wir erfuhren, dass sie die Modeschule besucht hatte, also etwas ganz anderes als das was sie heute in der Bank macht. Dann erklärte sie uns, wie sie diesen Job bekam, welche Qualifikationen sie dazu brauchte und welche Prüfungen sie dafür bestehen musste. Weiters sagte sie, sie würde gerne nähen und malen, da ihr das noch aus ihrer Schulzeit geblieben war.

Uns wurde eine Präsentation gezeigt, darüber was eine Bank eigentlich ist, wofür die meisten Menschen Kredite aufnehmen, was die häufigsten Schuldenfallen sind und wie man diese Schuldenfallen umgehen kann.

Über den ersten Punkt, also was eine Bank eigentlich ist, erfuhren wir folgendes: Eine Bank ist dazu da, dass man Geld an einem Ort sicher aufbewahren kann, damit man Geld sparen kann und mit Zinsen immer mehr bekommt als man einzahlt und damit man sich Geld ausborgen kann, wenn man es dringend braucht, aber in einem solchen Fall muss man mehr zurückzahlen als man sich ausgeliehen hat.

Der zweite Punkt wurde so beschrieben: Es wurde anhand eines Bildes gezeigt wie ein Sparer Geld in die Bank einzahlt und die Bank dieses Geld einem Kreditnehmer weitergibt. Viktoria sagte dazu, dass dieser Mann dieses Geld vermutlich für einen Auto- oder Hauskauf oder vielleicht für eine Hausrenovierung brauchte. Dann erklärte sie uns, was die Pfeile bedeuteten, die vom Kreditnehmer zur Bank und dann zum Sparer zeigten. Der Kreditnehmer gibt das ausgeborgte Geld mit Zinsen, das heißt ein bisschen mehr, in einem ausgemachten Zeitraum der Bank zurück. Die Bank behält einen Teil der Zinsen für sich und einen Teil gibt sie dem Sparer, dessen Geld sie dem Kreditnehmer gegeben hat. Natürlich bekommt der Sparer auch seine Ausgangssumme zurück. Deshalb: Sparen lohnt sich!

Den dritten und den vierten Punkt kann man gut zusammenfassen: Oft überschätzen die Leute wie viel Geld sie eigentlich in welchem Zeitraum zurückgeben können und borgen sich mehr aus als sie zurückgeben können. Der Tipp dazu: Am besten nur so viel ausborgen wie man zu diesem Zeitpunkt braucht. Eine zweite beliebte Schuldenfalle ist das Internetshopping. Weil man nicht sofort zahlen muss, bestellt man viele Sachen auf einmal und, wenn dann alle Rechnungen kommen, kann man sie entweder nicht bezahlen oder man verlegt sie und bezahlt nicht rechtzeitig. Der Tipp damit das nicht passiert: Entweder nicht im Internet einkaufen oder sich vornehmen, weniger einzukaufen und das dann auch wirklich konsequent einzuhalten. Es gibt noch haufenweise solcher Schuldenfallen, aber ich werde jetzt nicht alle aufzählen.

Nachdem wir noch viele weitere interessante Informationen über die Sparkasse erhalten hatten und uns die Spark7 Impulsspar-App empfohlen wurde, war die Präsentation beendet und wir verließen den Vortragsraum.

Nun gingen wir die Stiegen hinunter und betraten den Raum mit den Safes, die von Leuten gemietet werden können und in denen sie ihre Wertgegenstände sicher aufbewahren können. Dort durften wir leider keine Fotos machen. Dann durfte jeder von uns ein Packerl mit lauter 100-Euro-Scheinen in Händen halten. Wenn man alle Scheine zusammenzählt erhält man 100000 Euro! Nachdem das Packerl durchgegeben wurde war unser Besuch in der Bank zu Ende und wir verließen die Sparkasse Wiener Neustadt.

Danach hatten wir noch ein wenig Zeit uns auf dem Adventmarkt umzuschauen bis unser gemeinsamer Ausflug zu einem Ende kam.

Ich möchte mich im Namen der 3a Klasse bei der Sparkasse Wiener Neustadt für die Einladung bedanken und natürlich bei unseren Professorinnen Frau Professor Hofer und Frau Professor Gruber, dass sie mit uns diesen Lehrausgang unternommen haben.

Mila Djinovic, 3a

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