Am 26. April 2012 machten wir, die 4d Klasse, uns auf den Weg zur Sparkasse Wiener Neustadt, einem unserer Schulsponsoren.

Dort angekommen begrüßte uns Viktoria Wallner, die Jugendbetreuerin der Sparkasse, die eine Woche zuvor schon am BRG einen Vortrag über die Sparkasse gehalten hatte.

Zuerst marschierten wir im Gänsemarsch hinüber in die Jugendbank, die sich im selben Gebäude befindet, um unsere Jacken zu deponieren. Gleich darauf führte uns Frau Wallner zu den Schließfächern der Kunden in den Keller der Filiale. Die „Minisafes“ waren hinter einer sehr dicken Metalltür gelagert. Es gab ungefähr 800 solcher Fächer. Die meisten waren klein. Sie hatten ungefähr die Größe einer Cornflakes – Packung.

Viktoria Wallner erzählte uns detailliert, wozu diese Fächer gedacht sind, was man dort aufbewahren kann und wie aufwändig es ist, so ein Fach als Besitzer zu öffnen.

Nach einigen beantworteten Fragen zeigte uns Frau Wallner ein in Plastik eingehülltes Päckchen Geld, das wir schätzen sollten. Aber kaum jemand kam auf den richtigen Betrag, denn es waren 100.000 Euro. Wir alle durften es für einen Moment halten.

Außerhalb des Safes befand sich eine Glasvitrine, in der einige alte, teilweise 200 bis 300 Jahre alte, Goldmünzen (Dukaten) ausgestellt waren.

Anschließend gingen wir zu den Sparbuchschließfächern, in die bis zu fünf Sparbücher hineinpassen. Nachdem Frau Wallner uns die Einzelheiten erzählt hatte, erklärte sie uns die Merkmale eines echten Geldscheines, wie Folienstreifen (5, 10 und 20 Euro), Hologramm (50, 100, 200 und 500 Euro), Farbelement (beim kippen wechselt es die Farbe von Purpurrot zu Olivgrün), Unterschrift, Wasserzeichen, Perlmutstreifen, Mikroschrift und Tiefdruck (gleich über der Unterschrift zu finden).

Wir haben auch erfahren, dass unvollständige Geldscheine mindestens zu 51% vorhanden sein müssen, damit sie die Bank noch zurücknimmt.

Zum Schluss besuchten wir den Eingangsbereich der Sparkasse und die Postkästchen der Bankkunden. Dort haben Kunden auch außerhalb der Banköffnungszeiten Zugriff zu den Bankautomaten und zu den Kästchen. Der Rest der Bank wird durch Glassegmente versperrt.

In der Jugendbank hat Frau Wallner noch einige Fragen beantwortet, bevor wir uns mit großem Dank verabschiedet und uns auf den Weg zurück in die Schule gemacht haben.

Sebastian Varga, 4d

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