Am Sonntag, 10. September 2006, startete die 6C Klasse, begleitet von den Professoren Sabine Filz, Reinhard Suttner und Martin Welte per Bus nach Kroatien. Zeitgleich mit den Parallelklassen 6A und 6B, die eine Ökosportwoche absolvierten, war für die 6C ein reines Sportprogramm geplant. Die SchülerInnen konnten zwischen Surfen, Segeln und Tennis wählen. Zwischen den Trainingseinheiten war aber auch Zeit genug, um die nicht gewählten Sportarten auszuprobieren. Auch Möglichkeiten für Volleyball, Schwimmen oder Tischtennis bestanden.

Untergebracht waren die SchülerInnen in Appartements bei kroatischen Familien auf Selbstversorgerbasis. Das bedeutet, dass sich alle vom Frühstück bis zum Nachtmahl das Essen selbst zubereiten mussten. Für viele sicher eine neue Erfahrung. Aber die Tatsache, dass alle wohlbehalten, gesund und nicht abgemagert wieder nach Hause kamen, zeigt, dass diese Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde. Unter manchen SchülerInnen dürften sogar verborgene gastronomische Talente schlummern, wovon sich die beiden männlichen Begleiter bei einer Einladung zum Dinner (Chili Con Carne) selbst überzeugen konnten. Auch bei einem Grillabend im Garten einer der Unterkünfte erwiesen sich einige der ReiseteilnehmerInnen als erfolgreich und erfahren im Umgang mit Grillfleisch und bei der Zubereitung diverser Beilagen. Die anderen legten ihren Schwerpunkt eher auf das Kosten und Verzehren großer Mengen der verschiedenen Köstlichkeiten.

Das Sportprogramm wurde auf der so genannten „Roten Insel“ absolviert. Jeden Morgen brachte ein Fährschiff SchülerInnen und LehrerInnen vom Hafen Rovinj auf diese kleine Doppelinsel, auf der in einer wunderschönen Bucht eine Segel- und Surfschule als Zentrum der sportlichen Betätigungen fungierte. Die Tennisplätze lagen auf einem kleinen Hügel mit prächtiger Aussicht auf das Meer, direkt im Anschluss an ein großes Luxushotel. Die SchülerInnen erzielten in dieser Woche erstaunliche Fortschritte in den von ihnen gewählten Sportarten. Beim Segeln und Surfen konnten unsere TeilnehmerInnen sogar nach einer kleinen Prüfung mit einem Zertifikat den Kurs abschließen.

Auch das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern. Warmes Meerwasser und spätsommerliche Lufttemperaturen sorgten für gute Stimmung. Lediglich der Schlusstag fiel buchstäblich ins Wasser. Ein Wettersturz mit Sturm und intensiven Regenschauern machte die Überfahrt von der Insel zum Festland und den Weg zum Quartier zu einem nassen Abenteuer.

So können alle SchülerInnen und ihre Begleiter auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken, die hoffentlich bei allen bleibende positive Erinnerungen hinterlassen wird.

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