"Unsere Zukunft nicht auf Sand bauen..." - Wir müssen der Jugend eine lebenswerte Umwelt hinterlassen.

BRG Schülerinnen und Schüler diskutierten mit Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig und Umweltminister Josef Pröll über den Klimawandel.

Das BRG Wr. Neustadt gilt als Topschule im Bereich Umweltbildung. Hier werden Umweltschutz, Müllvermeidung und -trennung, Energiesparen, Gesunde Ernährung nicht nur "unterrichtet" sondern auch gelebt! Deshalb wird das BRG immer wieder zu Fachkongressen und hochrangig besetzten Diskussionsrunden eingeladen.


Dass die Wr. Neustädter Jugendlichen bei diesen Anlässen stets mit fachkundigen Beiträgen und originellen Geschenken nachhaltig Eindruck hinterlassen, zeigte sich auch am Freitag, 16. Feber 2007, vormittags bei einer Diskussionsrunde über Klimawandel im Parlament.

"Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Wir haben hier nicht nur eine Verantwortung für die Umwelt sondern auch für die uns nachfolgenden Generationen. Deswegen ist es mir wichtig, die Stimme der Jungen hörbar zu machen und ihre Sicht der Klimasituation in meine Arbeit einzubeziehen, sagte Umweltminister Josef Pröll bei der Diskussionsrunde im Parlament mit der Dritten Nationalrats-Präsidentin, Eva Glawischnig, Klima-Expertin Helga Kromp-Kolb sowie rund 80 Schülerinnen und Schülern.
Der Schutz der Umwelt und unseres Klimas steht für Jugendliche in Österreich an erster Stelle.
Sie meinen, es wäre schön, wenn die Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen der Weltwirtschaft das auch so sehen würden: Ein Welt-Klimagipfel wäre eine Chance, dem Klima- und Umweltschutz den richtigen Stellenwert zu geben.
Österreichs Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels sind der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energieträger, die Verbesserung der Energieeffizienz, die Attraktivierung der Öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Erhöhung des Anteils alternativer Kraftstoffe. Aber nicht nur die Politik muss die bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen. Jeder Einzelne kann und muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das reicht vom umweltfreundlich zurückgelegten Schulweg über die Entscheidung für regionale Lebensmittel bis zur klimaschonenden Heizung, so Umweltminister Pröll abschließend.

Zur Erinnerung überreichten die BRG Schüler/innen den beiden Parlamentsvertretern Glashäuser mit liebevoll gestalteten Szenarios zum Thema Klimawandel: links eine Wüstenzone mit Sand, verdorrten Bäumen und Gerippen, so wie es eben in Zukunft nicht werden soll; rechts eine Wald- und Wiesenlandschaft mit saftigem Gras, Blüten und spielenden Kindern - so wie unsere schöne Umwelt eben mit Anstrengungen aller Verantwortlichen erhalten werden soll!

Rückfragen Mag. Margit Polly

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