Am 21.April 2006 kamen Freunde, LehrerInnen und SchülerInnen, aus einem Gymnasium in Durres/Albanien. Die Delegation kam auf Initiative von Frau Prof.Johanna Wachter, die engagiert die Kontakte pflegt und auch Mithilfe bei Projekten in Albanien organisiert. Alle Schulpartner fanden auf Anhieb zueinander, es waren sehr informative Gespräche, wir hatten aber auch Spaß miteinander.

BRG-Mann Blerim Karanezi erfüllte großartig die Funktion des Dolmetschers.

Die Gäste besuchten auch unseren Unterricht, um zu sehen, was sich im BRG abspielt. Dabei war ein Stunde Videoschnitt im neuen Raum Columbus. Die Gäste waren überrascht, dass so etwas in einer Schule machbar ist. Erfordert das doch hohe Ansprüche an die Einrichtung (Netzwerk, PCs etc.) ebenso wie generell hohe Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Informationstechnik sowohl im Hard- wie auch im Softwarebereich. Nach einem bunten Programm an Unterrichtsbesuchen waren die Gäste aber auch selbst Studenten im BRG. Prof.Trenker unterrichtete sie in Informatik.

Es gab jedenfalls viel positive Kommunikation. Als Geschenk erhielten die Gäste eine Kohlezeichnung des BRG sowie das unten ersichtliche Bild, mit einem Erinnerungstext versehen und im Format A3 ausgedruckt.

Die Gäste erzählten unter anderem, dass ihre Schule ein Gymnasium mit einem sprachlichen Schwerpunkt (Englisch, Italienisch, Französisch, Deutsch) und ein Realgymnasium mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt hat. Es gibt dort 1300 Schüler in 31 Klassen. Man errechne einmal die durchschnittliche Klassenschülerzahl! Die größte Klasse hat 53 Schüler.

Der mitgereiste Inspektor  brachte auch den Wunsch vor, dass gute Kontakte und Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern wie Österreich sehr wichtig sind für Albanien. Wollen sie doch auch in die EU als Mitgliedssaat kommen.

Auch in Albanien weiss man, dass der EU-Gedanke und das hohe Ziel der EU in den Köpfen der einzelnen Menschen zu finden sein muss, wenn die EU ihren Sinn erreichen können soll.

Unsere Gäste aus Albanien traten mit vielen Menschen im BRG in Kontakt, mit unseren Schülerinnen und Schülern, mit Lehrerinnen und Lehrern. Alle hatten das Gefühl, dass hier etwas Besonderes passiert und die Wichtigkeit des interkulturellen und internationalen Austauschs freudig gefühlt.

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